Als sich abzeichnete, dass der W 25 in der Saison 1936 trotz zweier Grand-Prix-Siege nicht mehr konkurrenzfähig war, erhielt die Rennabteilung mit Rudolf Uhlenhaut einen eigenen technischen Leiter, der mit seinem Team unverzüglich die Entwicklung eines grundlegend neuen Rennwagens begann. Ein ungewöhnlicher Schritt, da die Tage der 750-Kilogramm-Formel gezählt waren und bereits ab 1938 ein vollkommen neues hubraumbasiertes Reglement in Kraft treten sollte.
Nachdem er den W 25 unter Rennbedingungen eingehend erprobt hatte, wählte Uhlenhaut für den Nachfolger W 125 eine revolutionäre Fahrwerkauslegung mit weicher Federung und kräftiger Dämpfung. Auch der Motor wurde gründlich weiterentwickelt. Der Reihenachtzylinder mit Kompressoraufladung leistete nach einer Hubraumerhöhung auf 5,7 Liter bis zu 435 kW (592 PS) – rund 73 kW (99 PS) mehr als das Vorjahresmodell. Eine Motorleistung, die Grand-Prix-Rennwagen erst wieder in den späten 1980er-Jahren erreichten. Die Höchstgeschwindigkeit des W 125 betrug rund 320 km/h. Unverwechselbar war der W 125 durch die drei Kühlöffnungen in der Frontpartie.
Der neue Silberpfeil gewann gleich sein erstes Rennen, den Großen Preis von Tripolis, Libyen, mit Hermann Lang am Steuer. Mit insgesamt sieben Siegen, neun zweiten und sechs dritten Plätzen dominierte er die Rennsaison 1937, und Rudolf Caracciola gewann zum zweiten Mal die Grand-Prix-Europameisterschaft.
Hier ist der Mercedes-Benz 750 kg-Formel-Rennwagen W 125 von 1937 als Modell im Maßstab 1:38 für die heimische Sammlung zu haben.
Hinweis: Auf den Produktabbildungen können mehrere Modellautos dargestellt sein. Im Lieferumfang ist ausschließlich ein Modellauto enthalten.
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